Im Beisein von Franziska Jägerstätter wurde die Gedenktafel
nach längere Auseinandersetzung mit dem zutändigen
Bundesvermögensamt „nur“ provisorisch angebreacht.

Im Februar 994 nahm der Präsident des Bun­des­ver­mögens­amts, Klaus-Jürgen Rich­ter, die bisherigen Vor­behalte gegen eine An­bringung der Ge­denktafel für Jägerstät­ter am ehema­ligen Reichs­kriegs­ge­richt „ange­sichts des ‚nun vor­hande­nen Wis­sens‘“ zu­rück.

Die Gedenktafel konnte realisiert werden.

Mit der Inschrift:

Hier wurde der öster­reich­i­sche Bauer
Franz Jägerstätter (*1907 +1943)
vom ehemaligen Reichs­kriegs­gericht
wegen seiner Gewissens­ent­scheidung
gegen eine Kriegsteil­nahme
am 6. Juli 1943 zum Tod ver­urteilt.
Gan­dhi-Informa­tions-Zentrum
Österreichi­sches General­konsulat
­ Pax Chri­sti Österreich
Kam­pagne gegen Wehrpflicht, Zwangs­dien­ste und Mili­tär

konnte in Anwesen­heit der Witwe Franziska Jägerstätter nur der provisorisch enthüllt werden.

Die Nennung der Ini­tiatoren auf der Tafel außer dem öste­r­reichischen Gene­ralkon­su­lat wurde als eine sie in den Vorder­grund rückende Werbung gewertet, die die eigentli­che Ehrung Jä­ger­stätters hintanstelle.
„Die Bundes­ver­mögensver­wal­tung ver­wei­ger­te auf An­ord­nung des Bundes­justiz- und Bundes­fi­nanzministeriums die Erlaub­nis zu der An­bringung der Tafel, da dadurch für diese Organi­sa­tionen ‚auch in der Öffent­lichkeit ge­worben wird‘.“

Pressespiegel alle zum 7.7.1995

Morgenpsot Berlin

Tagesspeigel

Franfurter Rundscahu und Neues Deutschland

Rede der Gedenktafelinitiative Franz Jägerstätter: