Replik zum Gedenken am 9.8.13

„Keiner irdischen Macht steht es zu, die Gewissen zu knechten.“
Zit. n. FJ


Gedenken in der JVA Zuchthaus Brandenburg am 9.8.13

Am 9. August um 16 Uhr wurde Franz Jägerstätter (FJ) als Erster von 16 weiteren Kriegsgegnern auf dem Schafott im Zuchthaus in Brandenburg/Havel hingerichtet.

Alfons Einsiedel
, Pfarrer a.D aus Ostermieting, OÖ, verlas den Abschiedsbrief an sein Frau Franziska und die drei Töchter.

Erna Putz, die Biographie von FJ, ließ sein Leben in Wahrhaftigkeit, Revue passieren und führte die Rolle seiner Frau Franziska aus. Sie hatte als erstem dem US-amerkanischen „Gewissensforscher“ Gordon Zahn sein Lebenszeugnis zugängig gemacht und später Erna Putz die Briefe ermöglicht. zur Rede:

Der Gesandte Georg Locher und Leiter des Österreichischen Kulturforums in Berlin führte seine Rolle für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus und führte die Rehabilitierung der Militärjustizopfer in Österreich aus. Auszug aus der Rede

Die Vertreterin der Landesregierung, die Staatssekretärin Frau Daniela Trochowski ordnete sein Einzelschicksal gedenkpolitisch und in der Bedeutung für die Gedenkstätte Zuchthaus Brandenburg, ein.Hier zur Rede:

Die Leiterin der Gedenkstätte Frau Sylvia de Pasquale moderierte mit inhaltlich Beiträgen die Gedenkveranstaltung. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkfeier mit klassischen Stücken auf der der Querflöte.

Anschließend gab es eine Messfeier in der Pfarrkirche Dreifaltigkeit von Pfarrer a.D Rupprecht.

Lothar Eberhardt von der Gedenktafelinitaite FJ führte im Vorspann zum Vortrag Erna Putz im Gemeindezentrum in ihre Arbeit ein. Der Vortrag : Franz und Franziska Jägerstätter – Zum Wachsen und Werden einer Entscheidung; die rundete den sehr kompakten und inhaltsreiche Gedenktag ab