Rückblick zum Gedenken am 6. Juli 2013

Reinhard Herbolte, Pax Christi Berlin beim abschließend Gedenken an Franz und Franziska Jägerstätter

„Wenn ich es nicht getan hätte, hätte er niemand gehabt.“

Die Moderation lag in den Händen von Lothar Eberhardt, der mit der Geschichte der Gedenktafelinitiative einstieg. Die beiden Impulsgeber waren Franziska Jägerstätter, die Witwe des religiösen Kriegsdienstverweigerers und Bram Slaager, Rotterdamer und Zwangsarbeiter in Oberndorf am Neckar in den Mauserwerke schuften musste und Gewehrteile für die Kriegsmaschinerie der Nazi herstellte.
Er las aus dem Brief von Franziska Jägersätter (Pkt. 2 Geschichte)

Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister von Charlottenb.-Willmersdorf
Hier seine Rede

Jochen Schmidt von der Friedensbibliothek/Antikriegssmuseum Mitunterstützer der Gedenktafelintitive verlas die Grußworte von Peter Spintasch, Theologe und Comitee Maurice Bavaud, (schw. Hitlerattentäter) und von Hans Coppi dessen Redebeitrag für das Bündnis „Gegen das stille Entsorgen der Vergangenheit“ am RKG, einem Zusammenschluss von Einzelpersonen und Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz, die die Markierung dieses Ortes forder(t)en und stellte ihre Arbeit zu Franz Jägerstätter vor .
Grußwort von Peter Spinatsch download
Verlesener Redebeitrag von Hans Coppi download

Frau Sinner, die Tochter von Werner Lueben, der Richter der F. Jägerstätters Todesurteil unterzeichnet hat, führte ihr lebensgeschichtlichen Erfahrungen nach dem Tod ihres Vaters aus.

Den Abschluß bildete das Gedenken an Franz Jägerstätter mit eine Gedenkrede und das Gebet von Pax Chrisit Berlin.

Am Sonntag in der Gedenkkirche Regina Maria Martyrum stand der Gottesdienst im Zeichen von Franz Jägerstätter.
Die Ansprache und die Fürbitten Jägerstätter Gedanke zu Kriegsdienst

Umrahmt wurde die Gedenkveranstaltung von dem jungen argentinischen Violinisten José I. Davila, der das Jägerstätter Lied darbot und weitere Improvisationen: